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Ungelesen 26.08.15, 14:44   #1
Benutzerbild von VAR
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VAR
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VPN: nicht anonym?

Hey

Ich habe hier VPN. Meine IP ist aus dem Ausland, das ist geprüft. Wenn ich nun allerdings Google aufrufe, zeigt er als Standort einen Ort in Deutschland an. Nicht genau meinen, aber immerhin im selben Bundesland. Wie macht er das? Habe ich etwas falsch eingestellt? Mein OS ist auf Deutsch installiert, ist das das Problem?

Danke für alle Hinweise

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Ungelesen 27.08.15, 23:59   #2 Top
Benutzerbild von tsrh
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tsrh
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VPN: nicht anonym?

Browser Cache leeren schließen und wieder öffnen, sollte dann deine neue ip angezeigt werden

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Ungelesen 28.08.15, 22:59   #3 Top
Benutzerbild von VAR
Threadstarter
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VAR
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VPN: nicht anonym?

Komisch, ich benutze für sowas immer Private Tabs. Es sollte also gar kein Cache da sein, der Aufschluss geben könnte. Laut Google gewinnen sie Standortdaten durch folgende Mechanismen:

Your IP address.
Your Location History if you have it turned on.
Google Toolbar's My Location feature if it’s turned on.
Recent locations you’ve searched for.

Zwar suche ich AUF Deutsch in Google, aber das kann denen doch keinen Hinweis auf meinen Standort geben? Ich suche ja nicht "Weisswurst aus München", um mal ein krasses Beispiel aufzuführen

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Ungelesen 30.08.15, 23:11   #4 Top
Benutzerbild von dutchman611
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Beiträge: 30
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dutchman611
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VPN: nicht anonym?

Guten Abend zusammen,
ich glaub wir haben hier ein WebRTC Leak vorliegen, du nutzt ja wie du gesagt hast einen VPN, allerdings plaudern Firefox als auch Google Chrome sofern du es nicht ganz klar unterbindest trotzdem deinen Standort aus.

Ich weiß zwar was ein WebRTC Leak ist, allerdings hatte ich mich noch nicht mega krass damit befasst da ich mein VPN seit Anfang des Jahres nicht mehr oft nutze.
Hab mal bissl gegoogelt und das gefunden:
https://www.browserleaks.com/webrtc# ruf die Seite auf, oben sollte wahrscheinlich "True" stehen (Bei WebRTC aktiviert).

Nun klickst einfach weiter unten bei "How to disable WebRTC" und dann sollte da stehen wie du das für deinen Browser beheben kannst.

Ich hoffe dir ist geholfen
Besten Gruss
dutchman

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Danke
2 Benutzer
   
Ungelesen 15.09.15, 01:51   #5 Top
Benutzerbild von Futurepast
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Beiträge: 30
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Futurepast
Listiger Lurch
 
VPN: nicht anonym?

Zitat:
Zitat von dutchman611 Beitrag anzeigen
..allerdings plaudern Firefox als auch Google Chrome sofern du es nicht ganz klar unterbindest trotzdem deinen Standort aus.
für beide Browser gibt es ganz einfache Add-Ons für das deaktivieren von WebRTC.

> Firefox
> Chrome

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Danke
1 Benutzer
   
Ungelesen 01.02.20, 17:40   #6 Top
Benutzerbild von Wormann
Mitglied seit: Jan 2020
Beiträge: 36
Wormann ist offline
Wormann
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VPN: nicht anonym?

Anonymität: Die haltlosen Werbeversprechen der VPN-Anbieter

1. Privatsphäre



Die Enthüllungen von Edward Snowden, regelmäßige Datenskandale und die immer neuen Überwachungspläne (Ausbau Videoüberwachung, Ausweitung der VDS) der Bundesregierung: Es gibt gute Gründe, sich um seine Privatsphäre zu sorgen. Nach einer kurzen Recherche im Internet scheint die Lösung auf der Hand zu liegen: Virtual Private Network, kurz VPN.

Doch ist ein VPN tatsächlich die erhoffte Lösung für den datenschutzbewussten Anwender? Was steckt hinter den Werbeversprechen der VPN-Dienstleister? Kann man über ein VPN tatsächlich »anonym« und spurenarm im Internet surfen?

Wir haben uns auf die Suche nach Antworten begeben und 20 VPN-Dienstleister mit ihrem Werbeversprechen der »100%igen Anonymität« konfrontiert. Die Antworten der Anbieter zeigen: Es geht meist nur ums Geschäft.

2. VPN

Das Prinzip eines VPNs kurz erklärt: Über eine verschlüsselte Verbindung – dem Tunnel – schickt der Rechner bzw. das Mobilgerät seine Anfrage an den Server eines VPN-Providers. Dieser leitet die Anfrage an das Ziel (Internetseite, Streaming-Dienst, usw.) im Internet weiter und verpasst dem Nutzer dabei eine neue IP-Adresse. Der Vorteil: Alle Datenpakete die vom Rechner abgehen, stecken in diesem »sicheren« Tunnel, der von außen nicht einsehbar ist. Aus der Sicht eines Anwenders werden damit zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen:

-> Ist der VPN-Tunnel zum Anbieter aufgebaut, werden alle Datenpakete über den Anbieter geschleust. Beim Aufruf einer Webseite ist demnach nicht mehr die eigene IP-Adresse sichtbar, sondern aufgrund der Zwischenstation, die des VPN-Anbieters.

-> Die Verbindung zwischen VPN-Anbieter und Client ist im Idealfall abhör- bzw. manipulationssicher. Durch den Aufbau einer verschlüsselten Verbindung können Informationen, die zwischen dem VPN-Dienstleister und dem Rechner ausgetauscht werden, nicht einfach mal so eingesehen werden.



Aus Anwendersicht klingt das Prinzip zunächst vielversprechend:

-> Die eigene IP-Adresse ist nicht mehr sichtbar, demnach kann niemand nachverfolgen, welche Webseiten man im Internet aufruft

-> Zudem ist der gesamte Verkehr »verschlüsselt«, was wiederum vor Hackern, Schadsoftware und anderen Gemeinheiten schützen sollte

Genau diese beiden VPN-Mythen versuchen VPN-Dienstleister seit Jahren in die Köpfe der Anwender zu pflanzen – und es scheint zu funktionieren. Denn die Anzahl der Anbieter steigt kontinuierlich.

2.1 Haltlose Werbeversprechen

Man muss nicht lange suchen, um auf die plakativen Marketingsprüche der VPN-Dienstleister zu stoßen:

Zitate:
-> […] schützt dich vor Hacker, Massenüberwachung, Internetspionage und Verhaltensanalyse.

-> Ein VPN-Dienst unterstützt Sie dabei, Ihre Datenspur im Internet anonym zu halten.

-> Erleben Sie das Internet ohne Hacker, Tracking und Zensur. […] sichert Ihre WLAN-Verbindungen, lässt Sie anonym surfen und ermöglicht globalen Zugang zu Ihren liebsten Inhalten.

Insbesondere das Werbeversprechen der »Anonymität« ist weit verbreitet. Das ist auch kaum verwunderlich, denn der Wunsch nach Anonymität und damit Privatsphäre im Internet ist ein berechtigter Wunsch vieler Anwender, der sich allerdings kaum oder nur mit sehr hohem Aufwand realisieren lässt. Entgegen der Werbeversprechen ist ein VPN allerdings nicht dazu geeignet, um anonym und spurenarm im Netz zu surfen. Dafür gibt es mehrere Gründe:

-> Technik: Die IP-Adresse ist unbestritten ein Merkmal, mit dem sich ein Nutzer eindeutig identifizieren lässt. Es ist allerdings nur ein Merkmal von vielen und verliert zusehends an Bedeutung. Die Tracking-Methoden sind heute so fortgeschritten, dass sie den Nutzer bspw. an den Cookies, den installierten Browser-Addons, der Bildschirmauflösung oder der eingestellten Sprache im Browser identifizieren können. Mit der »Maskierung« der IP-Adresse durch einen VPN-Anbieter wird demnach nur eines dieser Merkmale wirksam vor der Nachverfolgung durch Tracker und weiteren »Datenschnüfflern« geschützt. Das ist zu wenig – Anonymität wird durch die bloße Nutzung eines VPNs also keinesfalls erreicht.

-> Mensch: Wir sind Gewohnheitstiere und jeder einzelne von uns verfügt vermutlich über mehr als 15 Online-Konten für die verschiedensten Zwecke: Online-Banking, soziale Netzwerke, Shopping, Foren, E-Mails uvm. Aufgrund unserer Bequemlichkeit wird für all jene Zwecke immer der gleiche Browser, mit den identischen Browser-Merkmalen, verwendet. Ohne entsprechende Browser-Addons, wie bspw. uBlock Origin, ist der Nutzer den Trackern quasi hilflos ausgeliefert. Die Antwort: Surfen über VPN. Aber was genau ändert sich dann? Im Grunde wird lediglich die IP-Adresse »ausgetauscht« und der gesamte Verkehr zwischen Gerät und dem VPN-Dienstleister verschlüsselt. Der Anwender fühlt sich nun »geschützt« bzw. »sicher« und loggt sich weiterhin in seine bestehenden Online-Konten ein, die häufig mit seinem Realnamen verknüpft sind. Auch hier gilt: Die Anonymität kann so nicht gewährleistet werden – im Gegenteil, sie wird vom Anwender selbst wieder aufgehoben. Das bedeutet: Ohne eine Anpassung der Surfgewohnheiten, lokalen Sicherheitsvorkehrungen gegen Fingerprinting und DNS-Leaks, bietet ein VPN ungefähr so viel Anonymität, wie wenn Frau Merkel in aller Öffentlichkeit über den Berlin Alexanderplatz spaziert und hofft nicht erkannt zu werden.

-> Recht: Ein Blick in die Datenschutzbestimmungen eines VPN-Anbieters ist oftmals äußerst aufschlussreich. Entgegen der eigenen Versprechen lassen sich dort oftmals folgende Aussagen finden:

Zitat:

Zusätzlich zu den Informationen, die Sie über unser Bestellformular übermitteln, speichern wir die folgenden Daten: IP-Adresse, die Uhrzeiten, wann Sie unsere Dienste nutzen und das Gesamtvolumen an Daten, das pro Tag übertragen wird.

oder

… wir werden Informationen über Sie oder Ihr Konto nie an jemanden weiterleiten, außer an Mitarbeiter einer Strafverfolgungsbehörde mit den notwendigen Dokumenten und Papieren.

Jedem sollte klar sein: Das widerspricht der Idee von Anonymität. Eine große Rolle in Sachen Datenschutz spielt in diesem Zusammenhang nämlich der Standort des VPN-Anbieters, aus diesem sich wiederum die rechtlichen Verpflichtungen ableiten lassen. Viele Anbieter sind schlichtweg dazu gezwungen Serverlogs für einen gewissen Zeitraum vorzuhalten oder bspw. Informationen an Ermittlungsbehörden weiterzuleiten. Somit steht ihr in einer direkten Vertrauensbeziehung zu eurem VPN-Dienstleister: Speichert er euer Suftverhalten, oder etwa doch nicht? So richtig kann dies niemand nachvollziehen, außer dem Anbieter selbst.

Diese Einschränkungen werden von den meisten VPN-Dienstleistern nur allzu gerne verschwiegen. Der Grund dafür ist nachvollziehbar: Es wäre schlecht für das Geschäft.

Weiter Lesen -> Klick Hier


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Danke
3 Benutzer
   
Ungelesen 02.02.20, 16:33   #7 Top
Benutzerbild von M@GIC
Mitglied seit: Sep 2014
Beiträge: 262
M@GIC ist offline
[email protected]
Member
 
VPN: nicht anonym?

Sehr gut beschrieben @Wormann
Und deswegen nutze ich kein VPN!
Wenn jemand dich Hacken will oder deine Daten haben will nutz Dir auch kein VPN!

Ich frage mich sowieso warum seit SO Offline ist, alle auf einmal VPN nutzen wollen...?!
Ist blos Geldmacherein wie ich finde, und viele fallen drauf rein.

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Ungelesen 18.02.20, 00:23   #8 Top
Benutzerbild von melli0815
Mitglied seit: Dec 2014
Beiträge: 309
melli0815 ist offline
melli0815
Member
 
VPN: nicht anonym?

Naja, gut kopiert ist besser als mühselig selbst geschrieben. Immerhin hat er ja eine Quelle angegeben.

Ansonsten wäre anzumerken, dass es "schützt dich vor Hackern, Massenüberwachung, Internetspionage und Verhaltensanalyse." heißen müsste.
Hätte er den Text selbst geschrieben, wäre es vielleicht richtig geschrieben gewesen.

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Ungelesen 12.04.20, 19:46   #9 Top
Benutzerbild von mogoharam
Mitglied seit: Mar 2020
Beiträge: 55
mogoharam ist gerade online
mogoharam
Member
 
VPN: nicht anonym?

Zitat:
Zitat von [email protected] Beitrag anzeigen
Wenn jemand dich Hacken will oder deine Daten haben will nutz Dir auch kein VPN!
Da ein VPN-Tunnel im Gegensatz zur Windows-Firewall erst einmal grundsätzlich keine eingehenden Verbindungen erlaubt, entsteht da schon eine nicht unerheblich Barriere. Gegen Cryptolocker & Co. helfen weder Windows-Boardmittel, noch ein VPN-Tunnel - da bin ich noch immer der Überzeugung, dass sich für Otto-Normalverbraucher Avira & Co. auf jeden Fall anbieten. Der Windows-Defender bietet hier schlicht kaum Schutz.

Mit der alten "Wer nichts zu verbergen hat"-Nummer kann man sicherlich gut gegen VPN argumentieren. Aber da gerade CDU/CSU die momentane Ausnahmesituation nur zu gerne nutzen, um den Rechtsstaat an allen möglichen Ecken auszuhebeln, muss man es ihnen auch nicht unnötig leicht machen. Daher sind logfreier DNS & VPN imho schon Pflicht für datenschutzbewusste Nutzer. Für Uploader & Filesharer ja sowieso. Was die Argumente bzgl. Fingerprinting & Co. betrifft: Die Bordmittel von Firefox bilden da bereits einen grundsätzlichen Schutz, ansonsten gibt es hierfür genügend Erweiterungen, um Betreiber mit Zufallsdaten hinsichtlich des eigenen Systems zu füttern.

 

Bei defekten Links bitte kurze Nachricht per PN - Danke!
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